Folgender Fall:
Ich bin Student und bin seit 2 Jahren von meiner Ex-Frau getrennt, seit 1 Jahr geschieden. Wir haben zusammen eine 5-jährige Tochter, die bei ihrer Mutter lebt. Meine Ex-Frau ist neu verheiratet, somit besteht ihrerseits kein Unterhaltsanspruch an mich.
Mein Einkommen betrug bisher ca. 1450 Euro monatlich (945 Euro durch ein Stipendium+ ca. 500 Euro Nebenjob), somit habe ich bisher 342 Euro abzüglich des Kindergeldanteils gezahlt. Ab Herbst kann ich aufgrund des praktischen Jahres meines Studiums keinen Nebenjob mehr ausüben, sodass sich mein Einkommen auf 1350 Euro reduziert und gleichzeitig der Unterhalt aufgrund des 6. Geburtstages meiner Tochter auf 393 Euro steigt. Somit werde ich ja zum Mangelfall, da ich den Selbstbehalt von 1080 Euro unterschreite. Dazu ist zu sagen, dass ich mietfrei in der Eigentumswohnung meiner Mutter wohne. Muss ich nun den Selbstbehalt um die ersparte Kaltmiete kürzen? Ich finde sehr viel widersprüchliches im Internet (sogar die Aussage, die ersparte Kaltmiete würde einfach auf das Gehalt aufgeschlagen, sodass ich ganze 2 Einkommensklassen aufsteigen würde). Oder ist es das mietfreie Wohnen erst im Mangelfall interessant?
Zudem kommt, dass die Kindesmutter in ein Haus 50 km entfernt von mir gezogen ist, und sich weigert, mir die Hälfte der Fahrten abzunehmen. Somit bleibe ich alleine auf 400 km Fahrt pro Monat sitzen. Gibt es da eine offizielle Regelung, wie man die Mehrkosten geltend machen könnte?
Bin für jede Antwort dankbar
MFG
Mike